Also um das mal klar zu sagen. Heute habe ich ein Angebot von Arcor gelesen. 39,95€ für die Doppelflat Telefon und DSL. Aber meint Ihr, dass Arcor allen seinen Kunden dieses Angebot macht? Nein! Bestandskunden sind da mal wieder schön rausgehalten. Das kotzt mich echt an. Wenn ich jetzt also in diesem 24-Monats-Vertrag drinhänge hab ich keine Chance bessere Angebote anzunehmen. Wenn es einen Abieter gibt, der kürzere Vertragslaufzeiten hat, weil er nämlich dazu steht der Günstigste zu sein und zu bleiben geh ich dereinst dahin. So wie ich jetzt aus meinem 24monatigem Vertrag vom Handy endlich weg bin. Habe ausser meinem Vertrag übrigens keine weitere Bindung zu der Firma, aber ich bin jetzt bei Blau.de und finde echt gut, dass ich damit nicht nur billiger wegkomme als mit den meisten anderen Verträgen, sondern auch schnell wieder weg bin ohne Risiko, wenn es was deutlich Günstigeres gibt. Got it? Ich hasse Arcor, weil Sie den neuen bessere Angebote machen als uns, die wir Arcor schon lange treu sind. Gibts das?

So lieb und nett Knut anzusehen ist. Flauschig kuschelig weich, er hat mein Leben zerstört. Oder wenigstens ein Wochenende davon. Und das kam so:

Ich wollte mit meinem kleinen 4 jähringen Neffen mal wieder was Schönes unternehmen. In den Zoo gehen wäre fein. Das hab ich ihm auch so gesagt und er bekam leuchtende Augen. ‘Zoo?’ das sei doch ‘da in Berlin’. ‘Nein’ sagte ich ‘der Zoo den ich meine heisst Wilhelma und ist in Stuttgart’.

Seine Reaktion: ‘Nein, ich will zu Knut, und nicht in die Wilhelma!’

Damit hat Knut mir zwar nicht mein Leben, aber doch immerhin meine schöne Überraschung zerstört.

Übrigens: schau mal meinen vorletzten Beitrag an, vielleicht interessiert er dich!

Ich sitze auf der Terasse und will etwas arbeiten. Eines stört mich dabei. Dieser widerliche süßlich modrige Gestank der von Nachbars Garten von Zeit zu Zeit das Windtaxi nimmt und mich hier vollstinkt.

Jetzt hat dieses süsse kleine Mädchen diese süssen kleinen Kaninchen bekommen um die es sich wohl selbst kümmern muss um Verantwortung zu lernen. Aber warum muss dieser blöde Stall, dem man leider an-riecht, dass die Kleine an ihrer Verantwortung noch etwas übt, direkt neben meiner Terasse stehen.

Oder zumindest eines: Warum müssen Kaninchen stinken. Warum schenkt man kleinen Kindern keine Goldfische zum üben. Oder Ameisen, ein Bienenhaus, was weiss ich…

Zeichnet mich diese Kleinlichkeit, über dieses arme kleine Mädchen so zu schimpfen, als analen Charakter aus? Is mir auch wurscht. Mir stinkts… wörtlich.

Da hab ich mir also die wunderbaren Domains blubs.eu und schweinkram.eu sowie wolkenschieber.eu oder juja.eu gesichert. Dafür muss ich jetzt einen Haufen blechen und keine Sau will diese schönen Domains kaufen. Domainhandel ist toll, Domainhandel ist gut, aber Domainhandel ist eben auch ein Risiko. Und jetzt hau ich alles raus. Wer zuerst ein gutes Angebot macht bekommt den Zuschlag.

Meine Domains jedenfalls sind zu kaufen. Ich brauch Geld. Wenn also jemand im weiten Web eine Idee hat, wer Interesse an folgenden Domains hat:

wolkenschieber.eu

schweinkram.eu

wie-ich-mich-fr.eu

juja.eu

brummkreisel.eu

tucke.eu

seifenblase.eu

blutgraetsche.eu

hat, der kann sich bei mir melden. Ich verkaufe gern. Günstig.

Ich finde jede der Domains ist ein Projekt wert. Ihr findet Sie auf Sedo, könnt sie aber auch direkt bei mir kaufen.

Lieber Herr Schäuble,

jetzt gehen Sie zu weit. Bisher wusste ich Ihre geschliffene Rhetorik und Ihren Stil zu schätzen. Ich hielt Sie für einen besonnenen Politiker. Ich habe eine Weile wohl nicht ganz aufgepasst. Denn:

Jetzt ist das leider vorbei!

Da war ich über 25 Jahre ein Bürger dieses Landes, habe zwar noch nie Steuern zahlen müssen, werde es aber in Zukunft hoffentlich um so mehr tun, habe mir nie wirklich etwas zu Schulden kommen lassen. Zu verbergen habe ich nichts. Kommen Sie mal auf ‘nen Kaffee vorbei.

ABER: Erkennen Sie den Unterschied? Sie habe ich gerade eingeladen, niemanden sonst. Dann möchte ich auch nicht dass sonst wer in meine Privatsphäre eindringt. Auch möchte ich gehen wohin ich will, ohne dass meine Wege verfolgt werden. Erinnern Sie sich wie das damals war, als Sie sich als NichtPolitiker noch frei bewegen konnten, ohne auf Schritt und Tritt überwacht zu werden? Anscheinend nicht. Diese Freiheit haben Sie für die Macht aufgegeben. Ein mehr oder weniger fairer Tausch. Auch freiwillig.

Ich habe niemandem auch nicht Ihnen einen solchen Tausch anzubieten.

Meine Freiheit werde ich Ihnen für die Sicherheit die Sie mir geben können nicht eintauschen. Sicherheit entsteht durch umsichtige Aussenpolitik. Sagen Sie das unseren Freunden im Westen. Sagen Sie das unseren Nachbarn im Osten. Aber lassen Sie die Finger weg von meinen Daten, wenn ich nicht verdächtigt werde. Wenn das jedoch der Fall ist, kommen Sie oder schicken Sie die grüne Minna. Lassen Sie die Leute Ihre Arbeit machen, die sie schon so recht gut erledigen können.

WER IMMER NACH MEHR SCHREIT NEGIERT DAS VORHANDENE.

Es gibt schon verdammt gute Möglichkeiten für die Polizei die Verbrecher und Verbrecherinnen zu verfolgen. Wo bleibt denn die Herausforderung? Unserer Polizei wird langweilig werden, wenn sie in bester Hollywood-Manier nur noch auf ein Knöpfchen drücken muss und da steht die Verbrecherin bereits mit einem Schleifchen auf dem Kopf und den Schellen auf dem Rücken. Wenn kein Hirnschmalz mehr vonnöten ist, ein Verbrechen aufzuklären, weil jeder Winkel gefilmt und abgehört, weil eines jeden Gesicht verfolgt wird auf Schritt und Tritt, wie wäre es denn mit RFID-Chip-Implantaten zur Geburt- „mit freundlichen Grüßen dein Staat, schönes Leben noch, stell auch nix an.“ Dann haben wir prügelnde gelangweilte Polizisten, die auch schon mal einen Afrikaner in der Zelle verkohlen lassen. Man hat ja sonst nix zu tun. Ist nur menschlich.

Ich wiederhole mich. Sie können sich wohl ein freies Leben gar nicht mehr vorstellen. Ich schon. Und ich werde mit meiner Stimme dagegen kämpfen und fordere alle anderen Wähler auf, Ihre Stimme denjenigen zu geben, die sich für ein freies Leben in Deutschland einsetzen.

Die EU-Freiheitsverteidiger warnen:

SCHÄUBLE GEFFÄHRDET IHRE FREIHEIT

IHR WAHLZETTEL KANN IHNEN DABEI

HELFEN, DIESES ZU ÄNDERN

Das musst mal gesagt werden. Mit freundlichen Grüßen

Blubs

P.S. Das hat der Herr Schejbal dazu geschrieben ist etwas umfangreicher und ausführlicher als meine kleine Schmähschrift .
Schejbal gucken

Dir möchte ich nun Folgendes erzählen. Das bleibt aber unter uns!
Diese Entdeckung betrifft das Lesen. Ich bin ein ziemlich langsamer Leser und ich springe gerne mal im Text zurück, wenn ich lese, um nochmal nachzusehen. Jetzt habe ich in einem schlauen Buch gelesen. (Tony Buzan „Kopftraining“)
Dort stand eine Anleitung zum Speedreading. Also schneller Lesen. Ich hole kurz aus, aber was dann kommt wird Dir von Nutzen sein, wenn du auch schneller lesen könne willst und dabei konzentrierter mehr erfassen als vorher.
Stell Dir vor Du schaust Dir einen Baum an. Den kannst Du scharfstellen und wenn er weit genug weg ist auch ganz erfassen. Wenn dieser Baum vor dem Fenster eines fahrenden Zuges ist und du ihn scharf und voll erfassen willst musst du ihm mit den Augen verfolgen. Klar, oder?
Also haben wir hier festgestellt. Das Auge kann nur scharf stellen und erfassen was es fixiert. So ist das auch mit den Worten in einem Buch. Auf allem was wir erfassen wollen müssen unsere Augen ruhen.
Jetzt der Clou: Wenn wir jedes Wort einzeln lesen, so haben wir etwa 6-10 Stoppunkte auf jeder Zeile. Was für mich bisher fantastisch funktioniert ist eine Lesetechnik bei der ich mir bewusst einen Stoppunkt am Anfang der Zeile suche und über das Ende der Zeile schleife, dann wieder zum nächsten Punkt am Beginn der nächsten Zeile.
Unser Gehirn ist durchaus in der Lage mehrere Wörter auf einmal zu verarbeiten.

Einige Wörter überliest man natürlich aber die füllt das Gehirn von alleine auf. Und wenn wirklich ein Satz unklar bleibt kann man ja nochmal zurückspringen. Das passiert mir mit der Lesetechnik aber viel seltener als zuvor.
Tony Buzan schreibt, dass man diese Lesetechnik auch ausbauen kann bis zum Lesen eines Absatzes in einem Blick. Insbesondere als Querlesetechnik. Ich habe meine Lesegeschwindigkeit von sehr langsamen 150 Wörtern/min auf etwa 250-300 Wörtern gesteigert. Das finde ich erstmal schon gut, werde aber weiter daran arbeiten.
Zum Auszählen der Wörter: Nimm 5-10 Zeilen und zähle die Wörter aus. Teile die Anzahl der Wörter durch die Zeilenanzahl und multipliziere mit der gelesenen Zeilenanzahl.
Probier es aus. Um das Ganze etwas differenzierter zu erfahren ist diese
Website nützlich.
Übrigens bekomme ich weder von Herrn Buzan noch von sonst einem genannten irgendwelche Knete. Finde es nur Besser fremdes Gedankengut nicht als eigenes auszugeben. Ehrensache.

Schon länger spiele ich mit dem Gedanken nach meiner zugegeben für Euch Steuerzahler sehr teuren Ausbildung damit ins Ausland zu gehen. Find ich unter dem Gesichtspunkt, dass da Kapital aus Deutschland weggeht, nicht so gut. Unter dem Gesichtspunkt dass sich da Kapital im Ausland für Deutschland aufbaut find ich es wieder gut.

Der geneigte Leser möge mich erklären lassen. Ich nehme das Beispiel der Chinesen. Die sagen ihren zugegeben vielen Menschen „Zou Chu Qu!“ was soviel heisst wie „Schwärmt aus!“. Die Chinesen haben etwas begriffen. Sie sind nicht isoliert auf der Welt und wer sich zusehr abschottet wird sich immer auf den hinteren Plätzen wiederfinden. Ein anderes Beispiel hierfür: Die DDR. Auch wenn für deren Scheitern eine Vielzahl von Faktoren schuldig war, einer war die Abschottung. Zurück zu den Chinesen. Diese schwärmen aus und kommen wieder. Manche nicht, aber die, welche zurückkommen und das ist ein großer Teil, bringen viele Anregungen mit. Das belebt den müden Haufen. Wie macht man es in Dänemark, auf Sizilien, in Australien, in Mexiko. Wenn also sich ein genügend großer Teil der ins Ausland gegangenen Chinesen entschliesst wieder nach China zurückzukommen, so ist es eine große Bereicherung für China. Die Wiederzuzügler bringen die Ideen der Welt zurück ins Lande der Mitte.

Nun habe ich nicht vor in China zu arbeiten, aber gerade die Skandinavier scheinen mir für Deutschland noch Lernstoff zu bieten. Und warum sollte ich nicht einige Jahre ausschwärmen um es später hier einmal besser machen zu können. Oder wenn es mir dort gefällt, dann ist es eben das Risiko für Deutschland. Dann kommen eben andere mit guten Ideen zurück. Und wer keinen von den anderen reinlässt, aus Angst vor Überfremdung und nur mit einem Jahresgehalt über 60.000 € ist in meinen Augen irgendwie selber schuld. Was soll das denn? Warum unseren Markt abschotten? Wir werden damit leben müssen, auch wenn es unbequem ist, dass wir heute mit allen Menschen der Erde unser Ding drehen. Und wenn es jemand besser kann als wir, soll er es machen. Wenn es jemand nur billiger kann, sollten wir uns an der eigenen Nase packen und uns fragen, ob wir wirklich langfristig etwas sparen, wenn wir das Fernostprodukt kaufen.

Hier kommen wir zu meiner Maxime: Tu das, was du für richtig erkannt hast.

Wenn das jeder täte, nur das, was er für richtig erkannt hat zu tun, so wären wir einen gewaltigen Schritt weiter.

…so der Slogan einer großen deutschen Firma. Doch ich schenke dem seit gestern keinen Glauben. Blubs, ich, saß qualmend in der Kneipe. Ich legte meine rauchende Zigarette vor mir in den stilistisch ansprechenden Aschenbecher ab und sah durch die Glasfront vor mir. Auf der Strasse sah ich eine junge Frau von etwa 20 Jahren. Diese trug eine graue Baumwoll-Sporthose und eine pinke Polyesterjacke mit grellgrünen Streifen. Das Blond ihres Haares war glanzlos, die Haare ungekämmt zusammengebunden. Das fahle Gesicht erhielt seine Farbtupfer durch dicke rote Pickel, die ihre eitrig-weissen Köpfchen aus den dicken Backen ihrer Wirtin herausreckten und den sonnigen Tag genossen. Diese Freude teilte die Trägerin der kleinen Frechdachse nicht. Ihre Haltung, die etwas zusammengefallen wirkte und ihr Gang, der alle Grazie und Leichtigkeit zu missen schien, die dieser sonnige Tag geradezu forderte, fehlten Ihr völlig. Sie war nicht fett, nicht einmal dick und doch ein wenig dicklich. Ihre Lippen warfen scharfe Schatten auf das Kinn, so sehr zog sie die Mundwinkel gen Boden. Doch eins passte nicht ganz in das Bild des wandelnden Unglücks:
Sie trug eine Tüte auf der stand „Müller“ mache „glücklich“.

…wird der Senf rationiert!
Wie wahr, wie wahr. Und wenn Angsthasen an der Macht sind werden wir alle überwacht. Beispiele sind wunderbar beschrieben in einem Berliner Blog:
Paranoid genug?
Als mein erster Beitrag etwas trübsinnig aber er erklärt, dass ich hier eben Blubs bin. Viel Spass beim Verfolgen meiner Sicht auf die Welt…